Absicherung von Sprinkleranlagen

Für automatisch wirkende Löschanlagen mit geschlossenen Düsen (Sprinkleranlagen) sind ausschließlich die Sicherungseinrichtungen Freier Auslauf Typ AA [1] und AB [2] oder unter nachfolgend benannten Sonderbedingungen eine Direktanschlussstation (DAS) [3] möglich.

Der Stand der Technik wird u. a. in DIN EN 1717 und DIN 1988 Teil 600 abgebildet.

Sonderbedingungen Direktanschlussstation für Sprinkleranlagen

Maximaler Löschwasservolumenstrom von 50 m³/h

Häuslicher Trinkwasserbedarf als Spitzenvolumenstrom (QS) muss größer als der Löschwasserbedarf sein

Vollständige Dichtheit des Sprinklersystems, Wassernachspeisung ist unzulässig

Ausschluss Wasser-Gefährdungskategorie 5

Mindestens DVGW zertifiziert

Kein Wand- und Außenhydrant

Direktanschlussstation


Um einen Trinkwasser-Spitzenvolumenstrom von 50,00 m³/h zu erreichen, sind nach DIN 1988-300 für ein Wohngebäude ~1,5 Mio. und für ein Verwaltungsgebäude ~55.300 WC's erforderlich.

Benötigt eine Sprinkleranlage für eine Hoteltiefgarage einen Löschwasservolumenstrom von 50,00 m³/h, muss für die Verwendung einer DAS der Trinkwasservolumenstrom QS größer als 50,00 m³/h nachgewiesen werden.
Dies wird z. B. ab einer Nutzung von ~55.300 WC's möglich. Wird der Spitzenvolumenstrom durch Trinkwasserver­braucher nicht erreicht, ist eine Abtrennung für Löschanlagen ausschließlich nach den a. A. R. d. T. über den Freien Auslauf Typ AA oder AB umzusetzen.

Abb li.:

Schematische Darstellung einer Direktanschluss­station, Produktnorm DIN 14464

INFORMATIONEN UND DOWNLOADS

Dokumentation

Trinkwasser-Trennstation
Technische Dokumentation



Technische Dokumentation

Leitfaden

Trinkwasser-Trennstation
für Sprinkleranlagen
bis 16.600 l/min


Wilo-GEP Fire-S


Quellenangaben

1

nach DIN 13076

2

nach DIN 13077

3

nach DIN 14464

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