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Trinkwasser-Trennstation Serie 300

Hygienische Sicherheit für Betreiber, Planer und Ausführenden

Aufstellung unterhalb der Rückstauebene möglich ¹

Eine Pumpe ² – eine Leitung für das System

Aufstellungsfläche ab nur 0,64 qm




¹ nur mit Zusatzmodul


² exkl. Reservepumpe

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Trinkwasser-Trennstation für Hochhäuser mit Betriebspunkt > 8 bar

Die Gruppe der Hochhäuser mit Betriebspunkt > 8 bar ist dadurch gekennzeichnet, dass die geodätische Höhe vom Aufstellungsort der Druckerhöhungsanlage bis zum hydrau­lisch ungünstigsten Wandhydranten im Mittel über 30 m liegt und somit ein Betriebspunkt der Pumpen über 8 bar notwendig ist.

Bei der weiteren Betrachtung der Technologien findet der baurechtliche Grundsatz Anwendung [3], dass in einem Gebäude nur zu einem Zeitpunkt an einer Stelle von einem Brandereignis auszugehen ist.

Dieses kann dann unter Zuhilfenahme von bis zu ­drei Wand­hydranten bekämpft werden (z. B. Brand­­be­kämp­fung in der 22., 23. und 24. Etage). Die ­zeit­gleiche Brandbekämpfung an unterschied­lichen Orten innerhalb ­eines Gebäudes ist nicht zu berück­­sich­tigen [3];[4].

Abb.:

Hochhäuser mit einem Betriebspunkt ≥ 8 bar und weniger als 50 Wandhydranten; ΔhGEO > 30 m

Hochhaus, Δ geo ≤ 30 Meter

Auch bei Hochhäusern mit einem Betriebspunkt > 8 bar kommt die Technologie der CR-Regelung und VEG-­Regelung zum ­Einsatz. Diese unterscheiden sich zur ­Ausführung in kleinen Hochhäusern mit einem Betriebs­punkt ≤ 8 bar lediglich dadurch, dass der notwendige Betriebsdruck in mehreren Hauptdruck­stufen ­bereit­gestellt werden kann.

Bei der VEG-Regelung ermöglicht ein Frequenz­umrichter durch die Veränderung der Drehzahl der Pumpe die maxi­male Versorgungsdruckgrenze sicherzustellen.
Die VEG-Regelung ist die energetisch günstigste Variante.

Die eher klassische Variante der Mehrfach-CR-Regelung ermöglicht es über einen Pumpenbypass im Nebenstromverfahren eine definierte Wassermenge im Kreislauf zu leiten um die Druckgrenze von max. 8 bar sicherzustellen.
Im vorstehenden Verfahren ist die maximale Anzahl auf drei Hauptdruckstufen begrenzt.

Hydraulische Darstellung Mehrfach-CR-Regelung

Hydraulische Darstellung CR-Regelung

Grenztaster

Bei Hochhäusern mit einem Betriebspunkt > 8 bar ist es notwendig, dass mindestens ­ein Teil der Wandhydranten mit Grenz­tastern ausgestattet sind. Grenz­taster sind kleine Schalt­elemente, die beim Öffnen des Wand­hydranten oder bei Betäti­gung des Schlauchanschluss­ventils ein Signal abgeben. Hierbei ist das elektrische Leitungssystem dauerhaft auf Kurzschluss, Kabelbruch und Auslösung zu überwachen.

INFORMATIONEN ZUM SCHLAUCHANSCHLUSSVENTIL

Prospekte & Dokumentationen

2" Schlauchanschlussventil PN 25
mit Nutanschluss


Artikel 2" Schlauchanschlussventil


Datenblatt 2" Schlauchanschlussventil

Abb.: Schlauchanschlussventil mit Grenztaster, PN 25

Schlauchanschlussventil

Eine elektrische Einteilung des Gebäudes in mehrere Gruppen, z. B. alle 8 Etagen, ermöglicht bei Auslösung der Grenz­taster indivi­duelle Betriebspunkte durch die Druck­erhöhung bereitzustellen. Wird beispielhaft ein Wand­hydrant in der
20. Etage betätigt, stellt die Pumpe einen Versorgungsdruck von 12 bar zur Verfügung. Wird hingegen, ein Wand­hydrant in der Tiefgarage ausgelöst, wird nur ein Versorgungsdruck von 5 bar zur Verfügung gestellt.

Druckabbau

Voraussetzung für derartige richtungs­weisende Technologien ist, dass neben dem entsprechend schnellen Druckaufbau auch ein sicherer Druckabbau, unabhängig von ­der ­Leitungsnetzgröße innerhalb von 2,5 s erfolgt.

Um unzulässige Drücke sicher­zustellen, ist die vorstehende Reak­tionszeit mit einem Sicherheits­faktor belegt. Dieser ergibt sich aus der kleinsten notwendigen Zeitspanne um ein Schlauch­anschlussventils zu öffnen und den angeschlossenen formstabilen Schlauch zu füllen.

INFORMATIONEN UND DOWNLOADS

Zum Artikel

Datenblatt

Grenztasteranbindung
für CR–, CRE–Regelung
und Realdruckverfahren


Wilo-GEP Bus-System

Leitfaden

Trinkwasser-Trennstation
für Hochhäuser und
Liegenschaften


Wilo-GEP Fire-H


Quellenangaben

3 Musterbauordnung; 4 Stellungnahme Feuerwehr Frankfurt 2010

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