Vorlagebehälter

Speziell entwickelter Vorlagebehälter aus Edelstahl mit Freiem Auslauf nach DIN EN 1717 zur Nachspeisung hoher Volumenströme.

Aus hygienischen Gründen ist der Vorratsbehälter grundsätzlich so klein wie möglich zu wählen. Hingegen wird unter hydraulischen Aspekten die Größe des Vorratsbehälters standardmäßig nach der Formel Q x 0,03 = V in m3 bestimmt. Bei der Anwendung vorstehender Formel aus der DIN 1988, Teil 500 geht man davon aus, dass ein bestimmtes Größenverhältnis zwischen Behälter und Volumenstrom besteht, um eine entsprechende Beruhigung bzw. Entgasung des Wassers zu realisieren und einen sicheren Ansaugprozess der nachgeschalteten Pumpen sicherzustellen.

Vorlagebehälter aus Edelstahl mit Freiem Auslauf nach DIN EN 1717

Um Vorlagebehälter kleiner zu gestalten, als es die Berechnung angesichts des Volumenstroms vorsieht, können Separatoren integriert werden. Diese garantieren während der Trinkwassereinspeisung die Verminderung des Lufteintrags und reduzieren die Einströmgeschwindigkeit des Wassers. Beispielhaft wurde durch strömungstechnische Verfahren unter Leitung der akkreditierten Prüfgesellschaft DEKRA praktisch nachgewiesen, dass unter Einsatz von Separatoren ein Vorlagebehälter mit 400 Litern Inhalt für einen Volumenstrom von 96 m3/h ausreichend ist.

Vorlagebehälter aus Edelstahl mit
Freiem Auslauf nach DIN EN 1717 

Separator

In den Vorlagebehältern der Trinkwasser Trennstation von GEP IndustrieSysteme sind Separatoren integriert. Der Separator garantiert während der Trinkwassereinspeisung die Verminderung des Lufteintrags und reduziert die Einströmgeschwindigkeit des Wassers.
Das Verfahren gewährt eine sichere Ansaugleistung der Pumpe unabhängig vom Trinkwasserversorgungsdruck und der eingespeisten Menge bei kleinster Größe der Zwischenbehälter.

Siehe strömungstechnischer Nachweis akkreditierte Prüfgesellschaft | DEKRA

Des Weiteren ist zur Aufrechterhaltung der Trinkwasserqualität ein regelmäßiger Wasseraustausch im Vorlagebe-
hälter, in der Geräteleitung und gegebenenfalls bei Bestandsanlagen in der Hausanschlussleitung [1] zu gewährleisten. Moderne TrinkwasserStationen ermöglichen mit ihren automatischen Programmen aller 72 Stunden einen sicheren Wasseraustausch im beschriebenen Leitungssystem und Vorlagebehälter. Beim Spülvorgang werden hohe Strömungsgeschwindigkeiten erreicht. Zur Spülwasserminimierung wird die tatsächlich benötigte Wassermenge erfasst, abgeleitet und bei Bedarf weiter genutzt.

Informationen

Vorratsbehälter mit
Summenlinienverfahren


Artikel Vorratsbehälter

Dokumentation

Trinkwasser Trennstation
Technische Dokumentation


Prospekte & Dokumentationen

Video

Videoclip Kleinst-Zwischenbehälter
von GEP IndustrieSysteme mit
Auszug aus strömungstechnischem
Nachweis durch DEKRA

Mediathek

Leitfaden

Trinkwasser Trennstation
für Wand- und
Außenhydranten

Prospekte & Dokumentationen

Quellenangaben

1

Spülung der Hausanschlussleitung siehe Kommentierung „Hausanschlussleitungen für Löschwasser-
übergabestellen nach DIN 1988-600“
in unserer Fachbibliothek

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